Geld verdienen mit Do-It-Yourself-Artikeln – Vom Hobby zum Beruf mit dem richtigen Online-Konzept

Geld verdienen mit Do-It-Yourself-Artikeln – Vom Hobby zum Beruf mit dem richtigen Online-Konzept

Statistiken zur Internetnutzung zeigen es bereits seit Jahren – der Teil der Bevölkerung, der regelmäßig online aktiv ist und das Netz neben der Kommunikation vor allem auch zur Information, Kaufberatung und nicht zuletzt für das Online-Shopping benutzt, steigt immer weiter an.

Gerade die Entwicklung von Smartphones und Tablet-PCs hat in diesem Zusammenhang einen sprunghaften Anstieg der Internetaktivität bewirkt. Wurden Warte- und Reisezeiten noch vor einigen Jahren in erster Linie mit Zeitungen, Büchern und MP3-Playern verbracht, werden diese inzwischen immer häufiger von den mobilen Geräten abgelöst.

Geschäftschancen für jedermann – dank Facebook & Co.

So viele negative Folgen die Übermacht des Internets für einige Wirtschaftszweige auch haben mag, eröffnet es gleichzeitig vielen Kleinunternehmern und Freizeitbastlern eine realistische Möglichkeit, mit ihren Angeboten in Konkurrenz zu den etablierten Firmen zu treten. Denn die hauptsächlichen Informationsquellen für Kunden sind heute nicht mehr die kostenintensiven Werbeanzeigen im Fernsehen, in Zeitungen oder den Gelben Seiten, sondern eben Blogs, Vergleichsportale und Online-Kanäle in sozialen Netzwerken.

Schafft man es, diese Medien geschickt und effektiv zu nutzen, ist es heute ohne Weiteres möglich, das eigene Hobby zum Beruf oder zumindest zu einem lohnenswerten Nebenjob zu machen – das notwendige Talent bzw. fachliches Wissen vorausgesetzt. Ein Weg, der sich gerade in Zeiten des wachsenden Do-It-Yourself-Engagements unzähliger Menschen anbietet, die auf eigene Faust Kleidung nähen, Schmuck herstellen oder Möbel bauen.

Sieht man sich jedoch eine aktuelle Statistik von Tomorrow Focus Media zur Beschäftigung mit Do-It-Yourself-Aktivitäten an, fällt auf, dass sich zwar wirklich viele Menschen auf diese Weise beschäftigen (45,2% “ich stimme zu”; 41,4% “ich stimme voll und ganz zu”), jedoch nur ein verschwindend geringer Teil davon tatsächlich Geld mit diesem Hobby verdient (nur 4,9% “trifft voll und ganz zu” und 7,3% “trifft zu”).

Weiterführender Link zur Studie: PDF-Dokument der Studie

Ein Grund dafür könnte natürlich einerseits sein, dass die Tätigkeit wirklich nur als Hobby für die eigenen Zwecke ausgeübt wird. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, dass viele vor einer Monetarisierung ihrer Projekte zurückschrecken, weil sie nicht wissen, wie sie diesen Schritt am besten angehen sollen. Dabei ist der Schritt zum Online-Handel über eine eigene Homepage für diese Fälle ideal und schnell getan. Dazu wollen wir im Folgenden einige konkrete Anregungen geben.

5 Schritte zur erfolgreichen Online-Präsentation

  • Verkaufsportale für die Testphase nutzen

    Der erste Schritt zum Kundenkontakt läuft bei vielen Hobbybastlern oftmals über Kreativportale wie Dawanda, auf denen den Produkten von Privatpersonen eine Plattform und zudem ein professionelles Geschäftsumfeld geboten wird. Hier lässt sich relativ schnell und unkompliziert testen, ob die eigenen Produkte überhaupt ankommen und welche Artikel besonders gefragt sind.

    Über persönliche Nachfragen und Bestellungen kommen schnell erste Kundenkontakte zustande, die später die Basis für das eigene Geschäft bilden können. Denn die Portale haben neben den genannten Vorteilen leider auch den Nachteil, dass die Konkurrenz groß ist und die Anzahl der täglich neu online erscheinenden Produkte schier grenzenlos scheint.

    Unser Tipp: Bei täglich mehreren Tausend neuen Produkten kann man als Kleinstanbieter schnell untergehen, weshalb sich eine Vermarktung über mehrere Kanäle durchaus anbietet.

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  • Soziale Netzwerke für eine virale Vermarktung nutzen

    An dieser Stelle kommen die sozialen Netzwerke wie Facebook, Google Plus, Twitter, etc. ins Spiel. So gibt es bei Facebook zum Beispiel die Möglichkeit, auf einer Geschäftsseite die eigenen Produkte ausführlicher vorzustellen und mit den bisherigen Kunden, die ihre Zufriedenheit hoffentlich mit einem „Like” ausdrücken, in Kontakt zu bleiben.

    Neben der Kundenbindung eignen sich die sozialen Netzwerke unter anderem für eine virale Vermarktung. Qualitativ hochwertige Produkt die besonders in Szene gesetzt werden, erreichen schnell eine größere Zielgruppe.

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  • Eigene Homepage einrichten

    Zeigen diese Maßnahmen erste Erfolge führt der nächste Schritt zur eigenen Homepage. Erstellen kann man diese ohne größeren Aufwand auch als Laie mit Komplett-Systemen, wie sie zum Beispiel von 1und1 angeboten werden.

    Natürlich ist damit besonders am Anfang zunächst zusätzliche Arbeit verbunden, doch auf Dauer lohnt sich die Investition auf jeden Fall. Denn nirgendwo ist man ähnlich frei in Gestaltung und Produktpräsentation.

    Weniger Kosten: Auf der eigenen Verkaufsseite fallen keine Verkaufsgebühren an, sondern lediglich die Gebühren für Hosting und Domain. Diese Kosten sind deutlich geringer als immer wiederkehrende Gebühren für die Produktplatzierung in Verkaufsportalen. Sie sollten also versuchen die Bestandskunden aus Verkaufsportalen auf Ihre eigene Webseite oder Facebook Seite aufmerksam zu machen.

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  • Informationen und Aktionen für die Kundschaft

    Ist die Homepage einmal eingerichtet, ist die Arbeit jedoch noch lange nicht getan. Im Gegenteil: die Seite muss nun möglichst regelmäßig mit neuen, interessanten Inhalten befüllt werden. Und damit sind nicht nur die eigentlichen Produkte, sondern vor allem Informationen gemeint.

    Beispiel Do-It-Yourself Video – Regal/Garderobe selber bauen

    Ein eigener Blog, in dem aktuelle Projekte mit Texten und Fotos begleitet werden oder kleine DIY-Videos, die Besucher zum Nachmachen animieren, werden Stammkunden immer wieder zurück auf die Seite locken, sodass diese auch sofort bemerken, wenn neue Artikel online gehen oder bestimmte Verkaufsaktionen starten.

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  • Die Königsdisziplin – Der eigene Online-Shop

    Der Vorteil an den Homepage-Angeboten ist außerdem, dass sie auch im Nachhinein um verschiedene Features erweitert werden können. Damit ist es auch nach einigen Monaten oder Jahren noch möglich, die eigene Homepage um einen Online-Shop zu erweitern und sich ganz von den Verkaufsportalen zurückzuziehen.

    Online Shop für WordPress Blog: Für das Content-Management-System WordPress gibt es beispielsweise Plugins wie WooCommerce mit denen man einen Online Shop an das Blogsystem anbinden kann.

    Mit diesem Schritt ist dann die letzte Stufe zum erfolgreichen Online-Unternehmen genommen und man kann zurecht stolz auf das Erreichte sein. Auch im eigenen Online Shop fallen die bereits angesprochenen Verkaufsgebühren weg, woraus eine höhere Gewinnmarge resultiert.

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  • Verkaufen über kostenlose Kleinanzeigen

    Kleinanzeigenportale wie Kalaydo bieten ebenfalls eine große Zielgruppe, die zum einen hochwertige Waren kaufen möchten, aber dies nur zu einem Schnäppchenpreis. Do-It-Yourself Artikel mit einer sehr guten Qualität finden auch auf solchen Portalen viele potentielle Kunden, da diese Artikel tendenziell günstiger als Markenartikel sind.

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