Fitnesstrend LowCarb – 5 gute Gründe seine Ernährung auf „HighProtein LowCarb“ umzustellen

Fitnesstrend LowCarb – 5 gute Gründe seine Ernährung auf „HighProtein LowCarb“ umzustellen

Stars und Sternchen und Ihre Bombenbodys rufen es uns aus jeder Ecke der Sozialen Netzwerke zu: Zum Healthy Living gehört neben dem regelmäßigem WorkOut die Ernährung, wie die Sahne auf die Torte. Wer seinem Körper was Gutes tun möchte ohne zu verzichten – aber auch ohne gleichzeitig die hart abtrainierten 2 cm nicht gleich wieder in einem Röllchen verschwinden zu sehen, der braucht nur zwei Worte: Low Carb.

Der Fitnesstrend Low Carb ist nicht nur irgendein Trend – oder die neue Sau, die durch´s Ernährungsdorf getrieben wird – LowCarb ist eine Ernährungsweisheit, die schon lange fest verankert ist in Ernährungsplänen von Spitzensportlern, Topmodels, Ärzten und Gesundheitsexperten.

Wir verraten dir jetzt 5 gute Gründe, die auch den grössten Fitnessmuffel davon überzeugen werden die abendliche „One Pot Pasta“ sausen zu lassen.

LowCarb – für den Traumbody?

Der bloße Verzicht auf Kalorien oder reine einseitige Ernährung, die einem Diäten gerne mal in der Vergangenheit verordnet haben, hatten nicht nur Frustration zur Folge – so manche Ernährungsempfehlung grenzt aus heutiger Sicht regelrecht an Körperverletzung oder repräsentiert zumindest den krassen Gegensatz zu einem „healthy lifestyle“. Einseitige Ernährungskonzepte haben dem Körper in der Regel mehr genommen, als einem lieb sein kann. Eine ausgeglichene Ernährung ist das A und O für das Wohlbefinden des Körpers, das man auch sehen kann.

Fitness für den Körper | © panthermedia.net /AndrewTovstyzhenko

Ausdrücklich sei hier also erwähnt, dass wir hier nicht von No Carb reden wollen – der totale Verzicht auf Kohlenhydrate macht nicht nur keinen Spaß, sondern bringt der persönlichen Fitness auch nicht mehr, als es eine ausgewogene Ernährung tut. Wer hat sie nicht noch vorm geistigen Auge, die Ernährungspyramide mit den unterschiedlichen Nahrungsgruppen, die propagierte, den grössten Teil der täglichen Nahrungszufuhr sollten Brot, Reis und überhaupt Getreide bestreiten – DAS gilt eben heute als überholt. Wer Kohlenhydrate im täglichen Speiseplan reduziert, räumt Proteinen einen besonderen Platz ein; ein Geschenk für Muskelaufbau und die Muskelstärkung.

Nahrungsgruppen jenseits der Kohlenhydrate – ein Überblick!

Das Beste an einer LowCarb Ernährungsweise ist, dass man weder verzichten noch hungern muss. Im Gegenteil! Dein täglicher Ernährungsplan kann sogar weiterhin eine abwechslungsreiche Ansammlung Deiner Lieblingszutaten enthalten, nur eben ohne klassische „Sättigungsbeilagen“:

Fleisch und Fisch

Fleischliebhaber können jubilieren – im LowCarb finden sie den Ernährungsplan, der Ihnen so viele proteinreichen Fisch- und Fleischportionen zugesteht, wie sie verdrücken können. Pute, Hühnchenbrust, Lamm, Rindersteak, Schinken, Kalb, Koteletts, Garnelen, Meeresfrüchte aller Art, Thunfisch, Lachs, etc. – und die Liste der Köstlichkeiten geht noch weiter. Relativ magerer Fisch und mageres Fleisch, reich an tierischem Eiweiß versorgt Euren Körper mit wertvollen Proteinen ohne gleichzeitig mit übermässig viel gesättigten Fettsäuren euer Herzkreislaufsystem zu belasten.

Nüsse, Körner und Samen

Suchst Du einen Snack um diese fiese Hungerattacke am Nachmittag zu knacken? Eine Handvoll Nüsse dürfte da genau das Richtige sein! Diese kleinen Geschenke der Pflanzenwelt sind wahre Eiweißbömbchen: Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne machen sich nicht nur als Snack gut, sie sind auch eine tolle Ergänzung in Salaten oder Smoothies. Gemahlene Nüsse sind ein toller Mehlersatz, sollten die Gelüste nach „Gebackenem“ zu groß werden. Ein Haken haben die kleine Wunder leider, sie sind ziemlich gehaltvoll – zwar an ungesättigten Fettsäuren, aber eben Fett! Also solltet Ihr die verdrückten Portionsgrössen im Blick behalten.

Frau und Mann trainieren | © panthermedia.net /AndrewTovstyzhenko

Milchprodukte

Alles Gute aus der Milch, wie Käse, Joghurt, Frisch- oder Hüttenkäse sind hervorragende Proteinquellen. Joghurt ist zumal auch sehr verdauungszuträglich und Käse hält jede Menge Calcium für die Knochen bereit. Mindestens eine Portion täglich aus dieser Nahrungsgruppe und der ganze Körper frohlockt. Übrigens keine Sorge, wenn Du mit Lactose-Intoleranz zu tun hast – auch ohne Milchzucker behalten Milchprodukte viele Ihrer wohltuenden Inhaltsstoffe, also greif ruhig zu laktosefreien Produkten.

Weitere Alternative

Andere Leckereien, wie Tofu, Quinoa, Bohnen, Erbsen und andere Hülsenfrüchte, Erdnussbutter, gekochte Eier etc. Eignen sich als reiche Eiweiß- und Nährstoffquellen und tolle Sattmacher.

Was hat denn Dein Körper von einer High Protein und LowCarb Nahrungszufuhr?

Eine Ernährung mit dem Fokus auf Protein und weniger auf Kohlenhydrate kann wahre Wunder bewirke, was das allgemeine körperliche Wohlbefinden angeht und das nicht nur beim Blick in den Spiegel.

Die Pfunde purzeln

Wer regelmäßig trainiert um Gewicht zu verlieren ohne Muskelmassen abzubauen, für den ist ein Low Carb Ernährung hoch effektiv, wie zahlreiche Studien der letzten Jahre nachweisen. Allerdings sollte jede trainingsbegleitende Diät mit einem Arzt, Fitnesscoach oder Ernährungsberater abgesprochen sein. Jeder Körper ist individuell.

LowCarb in der Krebstherapie und bei Typ-2-Diabetes

Tatsächlich empfehlen Ärzte und Ernährungswissenschaftler eine reduzierte Kohlenhydrataufnahme als Begleitung diverser Therapien. Die Nebenwirkung von einer Chemo- oder Strahlentherapie sind unter anderem gezügelte Appetit und Übelkeit, was zu rasanten Gewichtsverlusten führen kann. Proteinreiche Ernährung scheint dem entgegenzuwirken und auch auf Tumorwachstum scheint sich diese Ernährungsweise mit reduzierten Kohlenhydraten positiv auszuwirken, wie einige Studien implizieren.

Auch bei Typ-2-Diabetes feiert ein kohlenhydratarmer Speiseplan Erfolge bei der Harmonisierung des Blutzuckerspiegels und der Glukoseverarbeitung im Körper generell, wie vor einiger Zeit das The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte.

Treppen laufen | © panthermedia.net /lzf

LowCarb reduziert das Hungergefühl

Laut einer anderen Studie im Journal of the American Dietic Association, tritt mit einer High Protein Low Carb Mahlzeit sowohl das kognitive Sättigungsgefühl schon früher ein, wie auch das Hungergefühl vor der nächsten Mahlzeit gedämpfter wird. So wird es unwahrscheinlicher, dass wir bei der nächsten Mahlzeit einfach unkontrolliert reinhauen werden.

LowCarb kann Demenz vorbeugen

Von den vielen Risiken, die eine Ernährungsstil haben kann, der überboarded an Kohlenhydraten, zählt ein erhöhtes Demenzrisiko im fortgeschrittenen Lebensalter zu den verbreitetsten. Das Journal of Alzheimer’s Disease berichtet, dass eine Ernährungsweise, in der Kohlenhydrate die Hauptrolle in der Kalorienaufnahme spielen und Proteine und Fette die hinteren Plätze im Speiseplan belegen, ein Alzheimerrisiko signifikant erhöhten kann.

In jedem Alter lässt sich also von einer Ernährungsumstellung weg vom Kohlenhydrat hin zum Protein profitieren, solang man auf eine Ausgewogenheit achtet und Kohlehydrate nicht ganz aus seinem Kühlschrank verbannt.

Bodybuilder, LowCarb | © panthermedia.net /shevtsovy

LowCarb heisst nicht NoCarb

Denn auch sie spielen in unserem Körper eine wichtige Rolle, ob als Energielieferanten, nicht zuletzt für den Hirnstoffwechsel. Kohlehydratreiche Nahrungsmittel beinhalten oft weitere wertvolle Zusatzstoffe, wie Vitamin B, Vitamin E, Selen, Zink, Ballaststoffe u.ä.

Bananen, Karotten, Popcorn oder Naturreis sollten also weiterhin definitiv einen Platz auf dem Teller haben.

Checkliste für eine gelungene HighProtein-LowCarb-Ernährung


  • Decke Deine täglichen Eiweißbedarf mit gesunden und abwechslungsreichen Nahrungsmitteln, die arm an gesättigten Fettsäuren sind, wie Geflügel, Fisch, Nüsse, Tofu oder Hülsenfrüchten.
  • Streiche Kohlenhydrate nicht völlig von Deinem Speiseplan, reduziere die Portionen liebe und genieße Gemüsesorten wie Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten oder Mais nur in Maßen.
  • Frisches Gemüse und Obst sollten immer täglich auf den Tisch.
  • Frag Deinen Arzt oder Fitnesstrainer, bevor Du Deine Ernährung umstellst. Ein gründlicher Gesundheitscheck vorab ist empfehlenswert.
  • Zucker und Alkohol sollten ganz unten auf dem Einkaufszettel stehen. In Maßen ist alles erlaubt, aber andere Kohlenhydrate sind Deinem Körper zuliebe zu bevorzugen.


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