Kaiserlich, königlich und kroatisch: Seebad mit mediterranem Flair und monarchischer Signatur

Kaiserlich, königlich und kroatisch: Seebad mit mediterranem Flair und monarchischer Signatur

[Pressereise Opatija] Eine Einladung der Hotelgruppe Vienna International führte uns an die Küste von Istrien. Der Standort des Bristol Hotels in Opatija aus historischer Sicht näher als gedacht. Schließlich geht es um einen traditionsreichen Kurort, der im 19. Jahrhundert an der österreichischen Riviera erblühte.

Längst haben sich die Grenzen verschoben, Österreich liegt nicht mehr an der Adria und die Region profitiert vom Flair der kroatischen Kultur. Dennoch ist es die Melange aus kaiserlicher Historie und südländischer Moderne, die einen Urlaub an der istrischen Küste so reizvoll gestalten.

Die Destination der Sommerfrischler – Istrien und Opatija

Press Trip Opatija PromenadeAn traumhaften Landschaften zu Ufern der Adria mangelt es Kroatien nicht. Allein die Küstenlänge des Festlandes beträgt mehr als 1700 Kilometer. Hinzu kommen die Küsten der zahlreichen Inseln mit beinahe 4.400 Kilometern.

Gewiss spricht nichts dagegen, die Weiten des südeuropäischen Landes zu erobern. Aber wie heißt es so schön: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nahe?

An den westlichen Winkel von Istrien grenzt das italienische Triest, nördlich findet sich Slowenien und den östlichen Winkel belebt die kroatische Stadt Rijeka. Den mittleren Zipfel markiert das bekannte Touristenzentrum Pula.

Die geographischen Eckdaten verraten, wie leicht die Urlaubsregion zu erreichen ist. Das gilt für die Anreise mit dem Flugzeug ebenso wie für die Fahrt ins Blaue mit dem PKW. Ein Schlüsselelement für die Blüte von Abbazia, wie der kroatische Badeort Opatija einst genannt wurde, war der Ausbau der Südbahngesellschaft.

Mit den Zügen machen sich die Bürger auf zur Sommerfrische in den renommierten Seebädern an der Adriaküste. Deshalb hat es schon etwas für sich, in die Fußstapfen der touristischen Eroberer von einst zu treten und in einem Wagon in den Bahnhöfen der istrischen Riviera einzutreffen.

Intermezzo in Norditalien

Wer sich auf Reisen begibt, hat nach der Rückkehr etwas zu erzählen. Das vergnügliche Erweitern des Erfahrungsschatzes setzt jedoch ein wenig Vorbereitung und Neugier voraus.

Was gibt es in Istrien zu sehen? Welche Orte sind sehenswert? Wer zur istrischen Riviera aufbricht, sollte sich bei der Anreise oder auf der Rückfahrt einen Zwischenstopp in Triest gönnen.

Die norditalienische Großstadt begeistert mit architektonischen Sehenswürdigkeiten verschiedenster Stilrichtungen, die das historische Wechselspiel der geographischen Zugehörigkeit wunderbar widerspiegeln. So eindrucksvoll wie der Piazza dell’Unità d’Italia mit seinem prächtigen Rathaus ist, so angenehm erweist sich ein abendlicher Bummel am Canal Grande.

Mut zur Langsamkeit: Von Triest über Pula nach Opatija

Von hier aus bietet es sich an, mit dem Mietwagen oder dem eigenen Auto die facettenreiche Küste von Istrien zu entdecken. Dabei erweist sich jeder Kilometer als ein Fest für die Sinne, wenn Reisende das Tempo bewusst drosseln. Immer wieder verlockt die Küstenlandschaft dazu, einen Stopp einzulegen und das Panorama auf sich wirken zu lassen.

Poreč bietet sich dazu an, eine längere Pause einzulegen. Die Kleinstadt blickt auf eine imposante Geschichte von 7.000 Jahren zurück, die sehenswerte Spuren hinterlassen haben.

Zu den Highlights auf dem Sightseeing-Programm gehört die Euphrasius-Basilika aus dem 6. Jahrhundert, die zum Unesco Weltkulturerbe zählt.

Schmucke Touristenzentren und Fischerorte säumen den Weg bis zur istrischen Spitze, an der sich die Stadt Pula findet. Das Amphitheater erinnert an die römische Geschichte der Stadt mit ihrer strategisch günstigen Lage auf der Halbinsel. Zudem hat das lebendige Pula einige Entdeckungen aus der Seebäder-Zeit der k.u.k.-Ära parat.

Wer sich bei einer kroatischen Reise peu à peu Abbazia annähert, bekommt hier eine Kostprobe vom Charme des Kurorts in der Kvarner Bucht. Falls es an Zeit für eine ausgiebige Tour mangelt, lassen sich übrigens immer wieder günstige Flüge für den internationalen Airport in Pula ergattern.

Hotel Bristol – historisches k.u.k.-Flair mit modernem Esprit

bristol_exterior_with_terraceÜber Labin, Rabac und Lovran geht die Küstentour nun wieder gen Norden, bis den Urlaubern das Seebad Opatija zu Füßen liegt.

Inmitten des historischen Zentrums empfängt das Hotel Bristol seine Gäste seit mehr als hundert Jahren. Die prächtige Architektur erinnert umgehend an die kaiserlich-königlichen Zeiten des Seebads in der Kvarner Bucht. Die majestätische Eleganz ist in allen Räumlichkeiten des Hotels von Vienna International spürbar und wird gekonnt durch die Annehmlichkeiten der Moderne abgerundet.

Von den 78 Zimmern und Suiten geht dank der hellen und frischen Einrichtung eine ästhetische Leichtigkeit aus, die das historische Ambiente wunderbar kontrastiert. Die Balkone mit Blick aufs Meer oder den angrenzenden Park laden dazu ein, den Abend romantisch mit einem Glas Wein ausklingen zu lassen.

Zu den außergewöhnlichen Schmuckstücken des privaten Refugiums gehört das Badezimmer mit seiner stilvollen Ausstattung. Gerne lässt sich der Gast zu einer ausgedehnten Beauty-Session in diesen Gefilden einladen.

Falls etwas mehr Balsam für Körper und Geist gefragt ist, bietet sich ein Abstecher in den Spa-Bereich vom Hotel Bristol in Opatija an. Nach aktiver Fitness an den modernen Geräten kommt das Trio aus Dampfbad, Sauna und Whirlpool gerade recht.

bristol_wellness_area

Letzte Verspannungen lösen sich bei einer fachgerechten Massage. Die regenerativen Offerten werden treffend durch exklusive Anti Aging-Behandlungen und weitere Anwendungen abgerundet.

Köstliches für Weinkenner und Gourmets – Café Palme und Hotelrestaurant

Nachdem der Körper verwöhnt wurde, darf dem Gaumen etwas Aufmerksamkeit zuteil werden. Auch in diesem Punkt lässt das Hotel mit direktem Link zur Kaiserzeit nichts vermissen.

Passend zur Historie der touristischen Residenz und des Kurortes präsentiert sich das Café Palme im Stil eines Wiener Kaffeehauses. Die nostalgische Prise adelt die angenehmen Momente auf der idyllischen Sonnenterrasse, die sich für den gelungenen Start in den Tag ebenso anbietet wie für den eleganten Schlusspunkt mit einem Cocktail am Abend.

Mit feinster Küche und erlesenen Weinen aus Kroatien bezirzt das Hotelrestaurant die Geschmacksnerven der Gäste. Zu den wohl mundenden Spezialitäten vom Bristol zählen lokale und internationale Köstlichkeiten.

bristol_restaurant_wedding_setup

Fabelhaft gelingt der kulinarische Einstieg mit einem Potpourri aus dalmatinischem Schinken, Käse von der Insel Pag, Melone, Walnüssen und Olivenöl. Weltweiten Ruhm genießen die Trüffel der Region, die hervorragend mit kroatischen Nudeln harmonieren.

Einer sündhaft leckeren Hommage gleicht ein süßes Finale mit warmem Apfelstrudel und Vanilleeis oder einer traditionell verführerischen Sachertorte.

Testumgebung aktiviert!

Event für Genießer: Chocolate Festival in Optatija

Nicht nur diese Torte wird durch Schokolade zu einem einzigartigen Gaumenschmaus. Aus dem Erbe der Azteken lassen sich kulinarische Wunderwerke zaubern, die alle Erwartungen verwöhnter Naschkatzen übertreffen.

Einem Geheimtipp aus dem Veranstaltungskalender glich das Chocolatee Festival im Opatija, das sich rund um Nikolaus im Dezember ereignete. Chocolatiers und passionierte Liebhaber der vollmundigen Zutat stellten ihre einzigartigen Bonbons, Pralinen, Torten, Heißgetränke und vieles mehr vor. Bei diesem Festival werden Träume wahr und jeder Schokoladenfan hat das Gefühl, mitten im Paradies gelandet zu sein.

Selbstverständlich ist das Festival mit einer Siegerehrung verbunden, bei dem die Kaiser und Könige des kulinarischen Metiers gekürt werden. Das Chocolate-Festival gehört zu den traditionell wiederkehrenden Ereignissen in Opatija und eignet sich hervorragend für eine Gourmet-Reise nach Kroatien.

Press Trip Opatija Choco Festival

Mondänes Seebad mit architektonischer Signatur der Donaumonarchie

Das Mittelmeerklima und die Strände eignen sich fabelhaft, um die Seele baumeln zu lassen. Obendrein adeln die umliegenden Berge das Azurblau der Kvarner Bucht und verschmelzen mit der Küste zu einer außergewöhnlich schönen Landschaft.

Es ist leicht nachvollziehbar, dass die Sommerfrischler von der neuen Destination an der österreichischen Adria sofort begeistert waren. Im Jahr 1873 eröffnete die Südbahngesellschaft eine Strecke, die dem österreichischen Adel und den betuchten Bürgern eine direkte Anbindung nach Abbazia bescherte.

Das Potenzial des jungen Kurortes wurde umgehend richtig eingeschätzt. Dementsprechend übernahmt der General-Inspektor Friedrich Julius Schüler höchstpersönlich die architektonische und touristische Gestaltung des Kurortes.

Kaiser und Könige aus verschiedensten Ländern Europas stellten sich für eine erholsame Auszeit ein. So überrascht es nicht, dass die Villen, öffentlichen Einrichtungen und Parks ausgesprochen prachtvoll ausfielen.

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts zeigte die touristische Verwaltung ein Herz für Reiselustige, die es nicht gar so Dicke hatten. Am mondänen Charakter und mediterranen Esprit des Badeortes, der berühmte Schriftsteller wie Hugo Zuckermann inspirierte, änderte dieser soziale Schachzug jedoch nichts.

Villen, Parks, Promenaden – Flanieren wie die Kaiser und Könige

Noch immer liegt die adlige Brise der k.u.k-Ära in der Luft, wenn Urlauber durch den historischen Kern von Opatija flanieren. Viele Villen und architektonische Denkmäler erinnern an die majestätischen Wurzeln des Seebades. Ein Juwel, das zugleich der Ausgangspunkt der touristischen Entwicklung von Abbazia war, findet sich direkt vor der Haustür des Hotels Bristol.

Der erfolgreiche und wohlhabende Kaufmann Igninio Scarpa erbaute eine Residenz, die er nach seiner verstorbenen Frau benannte. Als Naturliebhaber adelte der den prachtvollen Sommersitz mit einem großzügigen Garten, dessen exotische Pflanzen aus fernen Regionen wie dem Libanon oder Himalaya stammten.

Insbesondere sein Sohn ließ noble Freunde und Geschäftspartner an dem einzigartigen Flair der Villa und kroatischen Region teilhaben. Nicht zuletzt seine Vermählung mit der Tochter des österreichischen Finanzministers sorgte dafür, dass Abbazia ins Visier der Sommerfrischler und der Südbahngesellschaft geriet.

Eben diese erwarb später die Villa Angiolina, baute diese für anspruchsvolle Urlauber um und erweiterte den umliegenden Park. So findet sich inzwischen auch das älteste Gebäude von Opatija, die St. Jakov Kirche, in der außerordentlich schönen Grünanlage.

Perfekte Melange aus historischer Eleganz und modernem Tourismus

„Der Schiffer zieht die Segel langsam ein
und singt ein stilles Lied vom Abendfrieden.
Die Wellen wandern schäumend gegen Süden
und branden plätschernd an den Uferstein.“

So endet ein Gedicht von Hugo Zuckermann mit dem Namen „Abend in Abbazia“, das im Rahmen seiner Sammlung „Bilder von der österreichischen Riviera“ erschien. Noch immer erfreut Opatija mit seinen ruhigen Momenten und romantischen Winkeln. Allerdings ist diese regenerierende Beschaulichkeit keineswegs die einzige Facette des kroatischen Badeortes der Gegenwart.

Moderne Attraktionen haben sich hinzugesellt, die einen kurzweiligen Urlaub in der Kvarner Bucht versprechen. Rund ums Jahr sorgen Events für Abwechslung. Eine bestens ausgebaute Marina lädt Segler dazu ein, den Anker zu werfen und im Seebad zu verweilen.

Bei Tagestouren oder Mini-Kreuzfahrten können Reisende die kroatische Inselwelt entdecken und so den Aufenthalt im Opatija abrunden. Empfehlenswert sind zudem Ausflüge in die Grotte von Postojna und zu den Seen von Plitvice. Pferdeliebhaber sollten eine Vorführung der klassischen Reitschule auf dem Gestüt Lipica nicht verpassen.

Abstecher in die Hafenstad Rijeka

Viele Urlauber der Gegenwart werden sich für die flotte Anreise mit dem Flugzeug entscheiden und auf dem Flughafen der Insel Krk landen, die 25 Kilometer von Rijeka entfernt ist. Gleich nach der Landung zieht es Erholungsbedürftige ins ruhige Seebad in der Kvarner Bucht. Dennoch sollten Reisende die kroatische Großstadt nicht gänzlich links liegen lassen.

Fiume, wie die Hafenstadt auch genannt wird, ist ein ausgesprochen sehenswertes Pflaster. Der Korzo ist gesäumt vom architektonischen Meisterwerken und erobert das Herz aller Besucher im Sturm. Der Kanal bietet sich fürs beschauliche Schlendern ein und Denkmäler aus den verschiedensten Epochen lenken das Interesse auf sich.

Kulturfans sollten es sich nicht nehmen lassen, dem kroatischen Nationaltheater einen Besuch abzustatten.

Über den Autor

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.