Einst Raucher, jetzt Dampfer: Hilfestellung beim Umstieg auf die E-Zigarette

Einst Raucher, jetzt Dampfer: Hilfestellung beim Umstieg auf die E-Zigarette

Die Die E-Zigarette erobert die Welt. Sie können zahlreiche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Zigaretten bieten, weshalb immer mehr Raucher den Nikotinzigaretten abschwören, was auch die jährlich sinkenden Umsatzzahlen der Tabakkonzerne beweisen. Manchmal macht sich der Wechsel zum Dampfer körperlich bemerkbar.

Wer weiß, was ihn erwarten kann, ist darauf am besten vorbereitet und erspart sich etliche Sorgen. Welche Symptome es geben kann, wie sie zu deuten sind und sie reduziert werden können, zeigen wir hier.

(Artikel aktualisiert am 8. März 2019)

Die Vorteile der E-Zigarette gegenüber der herkömmlichen Zigarette

Dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, weiss heutzutage jedes Kind und ist auch den Rauchern durchaus bewusst. Auch die E-Zigarette enthält Nikotin und die mittel- bis langfristigen Folgen sind bei Alternative zu den herkömmlichen Zigaretten noch nicht gänzlich erforscht. Dennoch bietet die E-Zigarette gegenüber den klassischen Glimmstängeln einige Vorteile, auf die wir hier eingehen werden.

Die E-Zigarette verbrennt keinen Tabak

Beim Ziehen an einer handelsüblichen Zigarette werden gesundheitsschädigende und krebserregende Stoffe inhaliert, denn in den rund 4000 Inhaltsstoffen der Tabakzigarette sind mehr als 70 krebserregende Stoffe enhalten! Etwa 90 % der typischen Erkrankungen, die vom Rauchen kommen, entstehen jedoch nicht durch das Nikotin, sondern durch die zahlreichen, enorm ungesunden Verbrennungsprodukte. Eine E-Zigarette funktioniert dagegen vollkommen anders und es findet im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette keine Verbrennung statt. Im Filter (Depot) der E-Zigarette befindet sich eine Flüssigkeit, welche durch Erhitzung verdampt. Auf diese Weise wird beim Rauchen bzw. Dampfen keinen schädlichen Rauch, sondern ungefährlicher Dampf eingeatmet.

Kein Rauch und keine Belästigung für das Umfeld

Der Dampf einer elektronischen Zigarette besitzt einen angenehmen Geruch und riecht auf keinen Fall störend wie der Zigarettenrauch und belästigt Personen in der Nähe. So dürfen Raucher häufig nicht überall rauchen und müssen zumindest im öffentlichen Raum dafür vorgeschriebene Plätze aufsuchen. Die E-Zigarette dagegen kann bis auf ganz wenige Ausnahmen überall genutzt werden, denn man benötigt keinen Aschenbecher und produziert im Gegensatz zum Raucher auch keinen Müll durch Zigarettenstummel.

Große und abwechslungsreiche Auswahl an Aromen

Handelsübliche Zigaretten schmecken ausschließlich nach Tabak und unterscheiden sich geschmacklich kaum voneinander. Wer eine elektronische Zigarette kauft, profitiert dagegen von einer riesigen Auswahl an verschiedenen Depots bzw. Geschmacksrichtungen. Es gibt Fruchtaromen, die nach frischen Früchten schmecken und riechen. Liquids, deren Aroma an eine heiße Schokolade oder an Kaffee erinnert. Sowie spezielle, “exotische” Geschmacksrichtungen, die wie Energydrinks, bekannte Cocktails oder Coca-Cola schmecken. Dank der großen Auswahl an Aromen kann der Geschmack beliebig gewechselt werden und selbst auf Nikotin muss nicht verzichtet werden, gibt es doch Liquids mit unterschiedlichen Nikotinmengen oder gar ohne Nikotin.

Mit der E-Zigarette spart man viel Geld

Der wichtigste Vorteil neben den gesundheitlichen Vorzügen ist die deutlich geringere Belastung des Budgets. Der durchschnittliche Raucher raucht pro Tag etwa eine Schachtel Zigaretten, die ca. 6 bis 7 Euro kostet. So kommen die meisten Rauchen auf einen Betrag von rund 200 Euro pro Monat für das schädliche Rauchen. Eine qualitativ gute E-Zigarette ist dagegen meist schon für unter 50 Euro erhältlich. Die Aromen sind in verschiedenen Größen erhältlich und kosten im Durchschnitt etwa 5 Euro. Je nach Nutzung, hält der Inhalt eines Filters meist für mehrere Wochen. Von Zeit zu Zeit muss zwar der Verdampferkopf der E-Zigarette ersetzt werden, weitere Verschleißteile und somit zusätzliche Kosten gibt es aber nicht. Viele Raucher, die auf die E-Zigarette umgestiegen sind, sparen auf diese Weise jährlich über 1000 Euro.

Auf einmal ist da eine andere Nikotinmenge

Herkömmliche Zigaretten weisen eine bestimmte Nikotinmenge auf, die sich je nach Marke unterscheidet. Das Nikotin selbst ist ein Nervengift, welches Einfluss auf den Organismus nimmt. Viele Menschen berichten, dass sie sich damit besser entspannen können und bei Entzug den Drang nach einer Zigarette verspüren. Der Körper hat sich demnach an das Nikotin gewöhnt, sofern regelmäßig geraucht wird.

Die Liquids von E-Zigaretten gibt es mit und ohne Nikotin. Außerdem unterscheiden sich elektrische Zigaretten auch hinsichtlich der enthaltenen Nikotinmenge. Am Anfang gestaltet es sich daher für einige Raucher schwierig, die richtige Nikotinmenge zu finden. Wird deutlich mehr oder weniger davon zu sich genommen, kann sich dies an zahlreichen Symptomen bemerkbar machen.

Potenzielle Anzeichen für eine Nikotinüberdosis

  • Verwirrungszustände
  • Herzrasen
  • starker Speichelfluss
  • Nervosität
  • Muskelzuckungen
  • Probleme beim Hören oder Sehen

Potenzielle Anzeichen für eine Nikotinunterversorgung

  • starker Appetit
  • Verstopfung
  • Konzentrationsschwäche
  • Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Panikattacken

Tipps zur Findung der passenden Nikotinmenge in Liquids

Die möglichen Symptome bei einer Nikotinunterversorgung bzw. Nikotinüberdosis lassen sich allerdings nicht so strikt voneinander trennen. Dies macht es schwierig, sie korrekt zu deuten. Um eine Nikotinmenge in den Liquids zu finden, mit der sich gut gefühlt werden kann, muss gegebenenfalls etwas experimentiert werden.

Folgende Tipps können dabei helfen, die richtige Dosis schneller zu auszumachen:

  • Nikotingehalt von mehr als 24 mg:
    starke Raucher, die mehrere Päckchen pro Tag Zigaretten geraucht haben
  • Nikotingehalt von circa 18 mg:
    Raucher, die rund 20 bis 25 Zigaretten pro Tag geraucht haben
  • Nikotingehalt von 8 mg bis 12 mg:
    Raucher mit bisherigem geringen Nikotinkonsum
  • Nikotingehalt von 6 mg:
    geeignet für Personen, die sich im Nikotinentwöhnungsprozess befinden

So kann der Körper durch den Umstieg noch beeinflusst werden

Der Umstieg auf das Dampfen kann von einigen weiteren Symptomen begleitet werden, die nicht gefährlich aber störend sein können. Sie vergehen alle wieder von selbst und mit ein paar Tricks, können sie vorzeitig beendet werden.

Nehme ich durch den Umstieg auf die E-Zigarette ab oder zu?

Fest in den Köpfen ist verankert, dass an Gewicht zugelegt wird, sobald mit dem Rauchen aufgehört wird. Dies kann sein, muss aber nicht sein. Wer auf die E-Zigarette umsteigt, muss mit dieser Folge in der Regel nicht rechnen. Immerhin wird bei Nutzung von nikotinhaltigen Liquids der Organismus weiterhin mit dem Nervengift versorgt, welches den Appetit zügeln kann.

Außerdem sind die Hände und die Lippen nach wie vor beschäftigt, da der Glimmstängel aus Papier durch einen aus Plastik ersetzt worden ist. Einige Dampfer berichten, dass sie durch den Umstieg auf die E-Zigarette sogar abgenommen hätten. Dies begründet sich vor allem in dem guten Geschmack der Liquids, die mit etlichen Aromen erhältlich sind. Sie können beispielsweise das Bedürfnis nach einem Pfefferminzbonbon oder Minztäfelchen zügeln.

Des Weiteren kann sich durch das Dampfen der Raucherhusten verbessern und das Atmen kann wieder leichter fallen, wodurch viele Dampfer sich mehr bewegen. Dies kurbelt den Kalorienverbrauch an.

Kratzen im Hals und Veränderung des Geschmacksempfindens

Bei einigen Dampfern fühlte sich der Mund trocken an und der Hals kratzte, als sie den Umstieg auf die E-Zigarette vollzogen. Dies begründet sich durch das in den Liquid enthaltene Glycerin und Propylenglycol. Diese Begleiterscheinungen stellen sich von selbst ein. Durch das Trinken von einem Glas Wasser mehr pro Tag kann schnelle Abhilfe verschafft werden.

Viele neue Dampfer berichten, dass ihr Geschmacksempfinden auf einmal abgenommen hat. Dies ist normal und vergeht von selbst. Für gewöhnlich dauert es nur wenige Stunden. In seltenen Fällen zieht es sich über Tage hinweg.

Um diese Symptome der Umstellung zu bekämpfen, kann beispielsweise Menthol gedampft werden. Dieses wird meist trotzdem deutlich geschmeckt. Um die Zunge wieder zu befreien, kann ferner zu einem Glas Milch, einem Stückchen frischem Ingwer oder Käse gegriffen werden. Dies kann helfen.

E-Zigarette Test und Vergleich

Nachdem die E-Zigarette in den letzten Jahren einen regelrechten Hype ausgelöst hatte, ist es vereinzelt schwierig, den Überblick zu behalten. Wir stellen nachfolgend die besten Startersets vor, die uns qualitativ und preislich überzeugen konnten.

E-Zigarette Starterset

HerstellerKupboxKangertechMonvap
 
ModellDark RiderSubox Mini V2M50
Preisca. 25€ca. 40€ca. 38€
Leistungsbereich80 Watt60 Watt50 Watt
Kapazität Akku2000 mAh2200 mAh1500 mAh
Ladezeit3 – 4 Stunden3 – 4 Stunden2 – 3 Stunden
Kapazität Tank2 ml2 ml 2 ml
Liquid enthalten
 Kupbox Dark Rider bei AmazonKangertech Subox Mini V2 bei AmazonMonvap M50 bei Amazon

Große Sorgen sind unbegründet

Obgleich die aufgezeigten Anzeichen typisch für einen Umstieg auf das Dampfen sind, reagiert jeder Körper anders. Mit ein wenig Geduld und Experimentierfreude lässt sich der Organismus jedoch problemlos auf das Dampfvergnügen einstellen. Große Sorgen über diese teilweise störenden Symptome sind daher unbegründet.

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Ein Kommentar zu “Einst Raucher, jetzt Dampfer: Hilfestellung beim Umstieg auf die E-Zigarette

  1. Dora sagt:

    Also, dass ich abgenommen hätte seitdem ich dampfe, kann ich nicht sagen, aber ich habe auch nicht zugenommen. Vor 3 Monaten bin ich auf die Smoke Smart E-Zigaretten gestoßen und bei mir haben sich nach kurzer Zeit die “Entzugserscheinungen” vom Rauchen verabschiedet. Ich dampfe jetzt auch schon bald ganz ohne Nikotin und mir geht es irgendwie schon besser damit.

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