Mit Selbstgemachtem selbstständig werden – Mit DIY’s das Portemonnaie aufstocken

Mit Selbstgemachtem selbstständig werden – Mit DIY’s das Portemonnaie aufstocken

Handarbeit wird immer beliebter. Sei es Stricken, Häkeln, den eigenen Schmuck herstellen oder Möbel bauen. „Was du machst ist so toll, verkauf deine Sachen doch!“, sagen deine Freunde. Du bist geschmeichelt, winkst aber dennoch ab. Wer würde das schon kaufen wollen? Wir sagen: Ziemlich viele sogar! Immer mehr Menschen möchten lieber handgefertigte, teurere Einzelstücke kaufen als billige Massenware. Umso beliebter werden deshalb Plattformen wie Etsy und Dawanda, auf denen ihr deutschlandweit (Dawanda), aber auch international (Etsy) handgefertigte Stücke kaufen und verkaufen könnt. Gehört ihr selbst zu den Handarbeitern und Selbermachern und überlegt, eure DIY’s zu verkaufen, dann ist dieser Artikel für euch, denn im Folgenden erfahrt ihr, mit welchen Stücken ihr im Moment absolut im Trend liegt (welche euch also aus den Händen gerissen werden) und was ihr rechtlich zu beachten habt.

Jeder hat ein Talent, dass er mit der Welt teilen möchte und bei manchen ist das eben die Handarbeit. Für solche Talente gab es bisher wenig Möglichkeiten ihrem Talent Ausdruck zu verleihen außer im eigenen Zuhause vor der heimischen Nähmaschine. Das Internet macht es diesen außergewöhnlichen Talenten nun sehr viel einfacher ihre Werke mit der Welt zu teilen und zu verkaufen.

Was liegt im Trend?

Während die meisten bei dem bleiben werden, was sie können und sich von keinem Trend etwas vorschreiben lassen wollen, ist der ein oder andere aber vielleicht handwerklich auf ganzer Linie begabt und möchte das machen, was gut ankommt. Deshalb haben wir für diese Leute die drei beliebtesten DIY-Trends zusammengesucht, die sich auf Etsy, Dawanda & Co. unglaublich gut verkaufen werden.

1. Einhorn: Einfach Alles

Dieses einhörnige Fabelwesen ist im Moment voll im Trend. Egal was, solange es nach einem Einhorn aussieht oder mit einem solchen bedruckt ist, werden es euch Einhornfans auf der ganzen Welt aus den Händen reißen: Besonders beliebt sind handbemalte Stofftaschen oder -turnbeutel. Aber woher kommt der Einhorntrend eigentlich? Auf der verlinkten Seite wird das Mysterium rund um den Hype ums Fabelwesen gelüftet.

2. Batik-Shirts

Jeder Trend kommt einmal zurück, heißt es und so ist es auch mit den wild gefärbten Batik-Shirts aus den 70er Jahren. Generell feiert der Hippie-Look ein großes Comeback. Die gute Nachricht: Für das Färben braucht man kein besonderes Talent, sondern nur ein paar weiße T-Shirts, die richtige Technik und ein gewisses Gespür, welche Farben gut zusammen passen. Das kann also eigentlich fast jeder! Und damit auch nichts schief läuft, findet ihr auf der verlinkten Fachseite eine kleine Anleitung zum Batiken.

3. Minimalistischer Schmuck

Während man sich vor ein paar Jahren noch mit riesigen Statement-Ketten behängt hat, ist inzwischen Zurückhaltung angesagt. Kleine Ohrringe in Dreiecksform oder schmale, dünne Ketten mit winzigen Anhängern. Viele wollen keine billig produzierte Massenwahre mehr, sondern handgefertigte Einzelstücke, für die die meisten auch bereit sind, einiges mehr zu bezahlen. Habt ihr also ein ruhiges Händchen zum Schmuck basteln, dann habt ihr in euch selbst im wahrsten Sinne des Wortes eine Goldgrube gefunden.

Rechtliches

Rechtliches rund um den DIY-Verkauf | © panthermedia.net / Monkeybusiness Images

Rechtliches rund um den DIY-Verkauf | © panthermedia.net / Monkeybusiness Images

Wenn es um das Verkaufen geht, gibt es gewisse Rahmenbedingungen an die ihr euch halten müsst. Die wichtigsten rechtlichen Bedingungen findet ihr auf der verlinkten Fachseite. Denn auch wenn ihr eine gute Idee hattet und diese umsetzen und verkaufen möchtet, kann es leider sein, dass ein anderer diese Idee schon vor euch hatte. Dann gilt es, das Urheberrechtsgesetz zu beachten, ansonsten werde ihr zum Verkauf gesperrt und im schlimmsten Fall sogar angezeigt (auch wenn ihr wahrscheinlich gar keine bösen Absichten hattet. Nicht Jeder darf außerdem zu seinem normalen Einkommen unbegrenzt viel dazu verdienen ohne das zusätzliche Einkommen versteuern zu müssen.

Nicht nur online verkaufen

Da die Begeisterung für Selbstgemachtes Jahr für Jahr steigt, habt ihr inzwischen nicht mehr nur die Möglichkeit, eure Arbeiten im Internet auf Online-Plattformen zu verkaufen, sondern auch auf Handarbeits- und Flohmärkten, die eine ganz andere Atmosphäre bieten. Auf solchen Märkten könnt ihr eure Arbeiten aktiv anbieten, mit Kunden plaudern und euch mit anderen Verkäufern austauschen und euch Tipps holen.

Fazit

Etwas selbst zu machen und dieses dann zu verkaufen, also zu merken, dass ein anderer die eigene Arbeit wert schätzt, ist ein unglaubliches Gefühl und kann beinahe schon süchtig machen. Wenn wir Glück haben, dann spricht sich der Verkauf unserer Arbeiten herum, Kunden empfehlen uns weiter und wir können uns vor Anfragen und Bestellungen gar nicht mehr retten. So jedenfalls im besten Fall. Damit das irgendwann so passieren kann, müsst ihr euch erstmal trauen, eure Arbeiten anzubieten, müsst euch an aktuellen Trends orientieren und ausreichend über die rechtlichen Rahmenbedingungen informiert sein. Dann steht einer Charleennichts mehr im Wege!

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