Die eigene Holzgarage – Praktische Tipps zum Bau einer eigenen Garage

Die eigene Holzgarage – Praktische Tipps zum Bau einer eigenen Garage

Die eigene Garage aus Holz ist für viele Autobesitzer ein unerfüllter Traum. Dabei ist es denkbar einfach, sich eine solche Garage zu bauen. Einzig der Platz könnte für so manchen Autobesitzer der Grund sein, dass die Garage bislang nicht auf das Grundstück gestellt worden ist.

Ist der Platz allerdings vorhanden, kann eine Garage mit nur wenigen Schritten aufgebaut und bezogen werden. Dabei bietet die Holzgarage nicht nur Platz für das Auto, in ihr können auch bequem Werkzeuge und Gartenutensilien verstaut werden.

Worauf Sie beim Bau einer Holzgarage achten sollten, verraten unsere Tipps in diesem Artikel. Alternativ können Sie sich auch die folgenden Tipps anschauen.

Die Genehmigung zum Bau einer Garage

Bevor die eigene Garage aufgebaut und bezogen werden kann, muss überlegt werden, ob die Garage überhaupt aufgestellt werden darf. In Deutschland gibt es zahlreiche Bundesländer, in denen eine Genehmigung nötig ist.

In Bayern, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Niedersachsen, Hamburg und im Saarland sollte vor dem Bau immer eine Baugenehmigung beantragt werden. Hierfür muss der Bauantrag mit den vorgeschriebenen Formularen bei der Bauaufsichtsbehörde des jeweiligen Bundeslandes eingereicht werden.

Im Anschluss prüft die Bauaufsichtsbehörde den Antrag und bestätigt die Unterlagen innerhalb der nächsten drei Monate. Wer also eine Garage bauen möchte, sollte schon knapp drei Monate vor dem Baubeginn die Genehmigung eingereicht haben. Wird die Genehmigung erteilt, kann das Bauen beginnen! Wird der Antrag auf Genehmigung eingereicht, müssen bereits die nächsten Schritte geplant werden. Im Antrag werden Antragssteller auch die Position der Garage angeben.

Besprechen Sie Ihr Bauvorhaben mit Ihren Nachbarn!
Nur selten wird geklärt, ob die Nachbarn ein Problem mit dem Bau hätten. Gerade in den Situationen kann das ein Problem werden, wenn die Holzgarage vor Terrassen der Nachbarn aufgestellt werden soll – egal ob es das eigene Grundstück ist. Die Nachbarn können sich belästigt fühlen und einen Einspruch gegen die Genehmigung erteilen. Würde das passieren, kann eine Genehmigung mehr als drei Monate in Anspruch nehmen. Die Nachbarn sollten also immer um ihr Meinung gefragt werden, damit unnötige Probleme vermieden werden!

Die Stabilität der Garage

Die eigene Garage benötigt in der Regel ein stabiles Fundament. Hier ist nicht immer ein Fundament aus Beton nötig, allerdings ist es ratsam. Gerade im Winter ist ein Arbeiten in der Garage dadurch erschwert, dass die Kälte durch den Boden in das Innere zieht. Mit einem stabilen Fundament aus Beton ist die Garage von unten isoliert.

Bei Fertiggaragen von der Firma Wolff (https://gartenhaus.holzprofi100.de/holzgaragen/filter/wolff.html) werden Garagen zwar mit kompletten Fenstern, Toren und Dächern angeboten, nur selten bieten diese aber ein eigenes Fundament. Dieses Fundament muss selbst gegossen oder mit einfachen Holzbrettern erstellt werden.

Folgende Utensilien sind für das eigene Fundament enorm wichtig:

  • Fertigbeton oder Zement
  • Kies
  • Wasser
  • Betonmischer
  • Betonstampfer
  • Schalbretter
  • Planen
  • Schnurgerüst

Die Werkzeuge können in einem Baumarkt gekauft werden. Hier werden dann häufig auch die restlichen Utensilien verkauft. Gerade beim Beton gibt es zahlreiche Unterschiede – eine gute Beratung vom Fachmann ist enorm wichtig!

Die Planung der Garage in die Tat umsetzen

Sind die Teile besorgt, wird die Größe der Garage mit einem Schnurgerüst abgesteckt. Schon in diesem Schritt muss die tatsächliche Größe der Fertiggarage beachtet werden. Im Anschluss werden Absteckungen gewählt und der Beton wird in die vorgegebene Fläche gekippt. Dieser ist dann mit einer Harke oder einem Betonmischer glattzustreichen, bevor er dann bis zu drei Tage lang aushärtet.



Die eigentliche Garage – das Dach

Das Fundament ist erstellt, jetzt ist die eigentliche Garage an der Reihe. In diesem Fall gibt es eine Vielzahl von Herstellern, die sich mit Fertiggaragen aus Holz befassen. Bei den Modellen kommt es in erster Linie auf die Größe an. Meist werden Modelle gewählt, in denen nicht nur das Auto verstaut werden kann, sondern auch andere Arbeiten durchgeführt werden können – kleine Werkstätten sind in diesem Bereich sehr beliebt. Hier kommt es allerdings ganz auf den Wunsch des Kunden an.

Bei der Dachform gibt es aber noch zwei große Unterschiede. Beim Kauf kann zwischen einem Flachdach und einem Satteldach gewählt werden. Das Flachdach hat den Vorteil, dass es in der Regel kostengünstiger ist. Es wird weniger Material benötigt, weswegen der Materialpreis auch unter dem Preis des Satteldachs liegt.

Oft werden Flachdächer auch mit Moos ausgelegt, weswegen es einen zusätzlichen optischen Effekt hat. Allerdings kann das Flachdach nicht mit der Wärmedämmung eines Satteldachs mithalten. Gerade im Sommer heizt sich das Flachdach enorm auf, weswegen es sehr heiß in der Garage wird. Bei einem Satteldach ist es jederzeit angenehm kühl. Im sonnigen Winter kann das Flachdach allerdings wieder einen Vorteil darstellen.

Das Satteldach hingegen ist teurer in der Anschaffung, besitzt allerdings häufig eine höhere Lebensdauer als das Flachdach. Gerade in verregneten oder feuchten Gebieten, lässt das Flachdach das Wasser nicht so gut wie ein Satteldach ab. Sobald sich auch nur eine Unebenheit auf dem Flachdach befindet, sammelt sich das Wasser und das Dach wird nachhaltig beschädigt.

Wer also eine Holzgarage baut, muss die Vor- und Nachteile der Dacharten beachten. Ein Flachdach ist günstiger in der Anschaffung, zermürbt aber schneller. Ein Satteldach ist für all die Personen gedacht, die etwas mehr Geld für die eigene Holzgarage in die Hand nehmen wollen. Zudem besteht bei einem Satteldach die Möglichkeit, Solaranlagen auf den Flächen zu platzieren.

Die Tore der Garage

Neben dem Dach, kommt es beim Bau der Garage auch auf die Tore an. Oft werden diese zwar von den Anbietern der Fertiggaragen vorgegeben, meist räumen diese Hersteller den Kunden aber die Wahl ein, selbst über die Tore zu entscheiden. Grundsätzlich gibt es hier die einfachen Türen und die klassischen Schwingtore.

  • Schwingtore haben den Vorteil, dass sie mit nur einem Handgriff geöffnet werden können – das kann sogar elektrisch mittels einer Fernbedienung passieren. Der Nachteil solcher Schwingtore liegt aber in der Platzausnutzung. Bei einem Schwingtor muss vor der Garage einige Meter ein Freiraum bleiben, in welchem das Tor beim Öffnen ausschwingt.
  • Bei einem einfachen Tor ist das nicht immer der Fall. Diese können entweder nach innen geöffnet werden oder sind so geformt, dass sie möglichst wenig Platz nach vorne benötigen. Normale Tore sind allerdings nur selten so gebaut, dass sie elektrisch geöffnet werden können. Preislich liegen normale Tore aber deutlich unter den Kosten eines großen Schwingtores.

Bildnachweis: Thinkstock / iStock / Jim Parkin


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.