Epilierer, Laser & Co. – Die effektivsten Methoden zur Haarentfernung

Epilierer, Laser & Co. – Die effektivsten Methoden zur Haarentfernung

Schon im antiken Griechenland war ein haarloser Körper das Schönheitsideal Nr. 1 und auch heute wollen viele Frauen (und immer häufiger auch Männer) die lästigen kleinen Härchen an Beinen, Achseln und der Bikinizone so schnell wie möglich loswerden. Obwohl es natürlich jedem selbst überlassen ist, in welcher Pracht er seine Körperbehaarung trägt, so ging der Trend im letzten Jahrzehnt immer mehr zum haarlosen Körper. So rasieren sich 93 % der Frauen regelmäßig die Beine, 97 % der Frauen und 75 % der Männer rasieren sich regelmäßig die Achseln.

Effektive Haarentfernung

Gerade im Sommer präsentieren wir fast täglich unsere Beine und Achseln und da man es spätestens nach der ersten Sommer-Woche Leid ist, jeden oder jeden zweiten Tag zum Rasierer zu greifen, so suchen viele nach einer effektiveren und längerfristigen bzw. dauerhaften Möglichkeit, die lästigen Härchen loszuwerden. Der Markt rund um das Thema Haarentfernung ist riesig und sich dort zurecht zu finden ist gar nicht so einfach. Welche Entfernung passt zu welchem Hauttypen und wovon sollte man lieber die Finger lassen? Im Folgenden stellen wir euch 3 Möglichkeiten vor, wie ihr langfristig seidig-glatte Beine bekommen könnt.

Epilierer

Haarentfernung mit Epilierer | © panthermedia.net / MilanMarkovic

Haarentfernung mit Epilierer | © panthermedia.net / MilanMarkovic

Ein Epilierer ist ein handliches Gerät, welches mit etwa 20-40 rotierenden Pinzetten ausgestattet ist. Dadurch sollen selbst die Kürzesten Haare (0,5 mm) erfasst werden. Durch die Pinzetten wird das Haar an der Wurzel ausgerissen. Das klingt schmerzhaft und ist es auch. Natürlich kommt es auf den Anwender und auf den Haartypen an. So werden feine Härchen am Arm oder Oberschenkel weniger Schmerzen verursachen als kräftigere und dicke Haare wie an den Waden und im Intim- oder Achselbereich. Zudem gilt: Je dünner die Haut, desto schmerzhafter ist die Haarentfernung.

Wer empfindlich auf Schmerzen reagiert, der kann aber trotzdem einen Epilierer benutzen, denn nach den ersten paar Anwendungen (bei denen man die Zähne zusammen beißen muss), wird der Schmerz nach und nach weniger.

Gerade bei den Epilierern ist der Markt riesig und die Entscheidung fällt schwer, welcher es schlussendlich sein soll. Testsieger von so bekannten Fachseiten wie www.epilierer.info, ist der Braun Silk-épil 9*, der nicht nur im Wasser verwendet werden kann, sondern auch mehrere Aufsätze zum Peelen der epilierten Region bietet. Auf dieser Seite findet ihr zusätzliche Tipps, wie ihr die Epilation so schmerzfrei wie nur möglich gestalten könnt.

Haarentfernung mit IPL

Haarentfernung mit IPL | © panthermedia.net / Andriy Popov

Haarentfernung mit IPL | © panthermedia.net / Andriy Popov

IPL steht für „Intense pulsed light“ und soll Haare mittels Licht entfernen. Klingt erstmal komisch, dann kann ich mich ja auch für eine Stunde in die Sonne setzen? Nicht ganz, denn die Haarentfernung mittels Lichtimpulsen ist etwas komplexer. Per Knopfdruck sendet das Gerät hoch energetische Lichtimpulse, die von den Haare absorbiert werden. Dadurch erhitzt sich die Haarwurzel und wird deaktiviert. Nach und nach – und nach längerfristiger Behandlung – fallen die Haare dann einfach aus.

Erfahrungsberichte über IPL zuhause und im Studio findet ihr auf www.fem.com. Hier könnt ihr auch nachlesen, wer wie oft zur “Nachbehandlung” gehen sollte. Das tolle an der Haarentfernung mit IPL ist, dass es zu 100 % schmerzfrei ist und sich keine gereizten, juckenden und gerötetem Hautstellen mehr bilden können. Allerdings funktioniert die Lichthaarentfernung nicht bei jedem. Menschen mit sehr heller oder sehr dunkler Haut wird davon abgeraten, da die intensiven Lichtimpulse hier zu Hautschäden führen können. Bei blonden, weiß- oder grauhaarigen Menschen wird die Haarentfernung nicht so gut funktionieren, da helle Haare zu wenig Melanin enthalten, die für die dunkle Färbung der Haare sorgen. Je heller die Haare desto weniger Licht wird von den Haaren reflektiert und desto weniger Haare werden ausfallen.

Haarentfernung mit Sugaring

Sugaring ist eine Methode, die aus dem Orient kommt. Hier werden Zucker, Wasser und Zitronensaft erhitzt und zu einer dickflüssigen Maße angerührt. Die wird entgegen der Haarwuchsrichtung aufgetragen und mit einer schnellen Bewegung, dem sogenannten Flicking, in Haarwuchsrichtung abgezogen. Durch die Zuckerpaste können Haare ab 0,3 mm entfernt werden und die Gefahr, das Haare abbrechen und dadurch unter der Haut einwachsen wird minimiert. Wie ihr die Zuckerpaste ganz einfach zuhause selber machen – und somit einiges an Geld sparen könnt, erfahrt ihr auf www.sugaring-abc.de.

Zudem sind die Schmerzen beim Sugaring im Vergleich zum Waxen oder Epilieren wesentlich geringer und die Haut wird gleichzeitig auch noch gepeelt.

Fazit

Statistik: An welchen Körperteilen rasieren Sie sich? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Jedem sollte selbst überlassen werden, ob er seine Haare, egal ob an den Beinen, Armen oder unter den Achseln entfernen will oder nicht. Nur weil wir in einer haarlosen Gesellschaft leben, muss man sich dem noch lange nicht anpassen. Wer seine stacheligen Begleiter aber dennoch loswerden will, der sollte seine Haut vorher gut genug kennen. Menschen mit sehr empfindlicher Haut wird davon abgeraten einen Epilierer zu benutzen, da es die Haut bei jeder Anwendung aufs neue reizt. Die Lichtimpuls-Technik ist für alle diejenigen geeignet, die das tägliche Rasieren Leid sind und für seidenglatte Beine auch etwas mehr ausgeben wollen, denn die IPL ist effektiv, gründlich und schmerzfrei. Das einzige Manko ist, dass sie nicht bei jedem Haut- und Haartypen angewendet werden kann. Das Sugaring ist eine tolle Alternative für Fans vom Waxing, da es noch effektiver und dabei um einiges schmerzfreier ist.

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