Fünf Tipps zum Sprit sparen im Alltag

Fünf Tipps zum Sprit sparen im Alltag

In der heutigen Zeit können wir uns das Auto aus dem Alltag kaum noch wegdenken. Zu bequem ist es doch überall mit dem Auto hinzufahren und natürlich erleichtert es unseren Alltag auch noch ungemein. Doch diese Bequemlichkeit hat nicht nur Vorteile: Je mehr Kraftstoff verbraucht wird, desto höher ist der CO2-Ausstoß und unsere Umwelt wird immer mehr belastet – und dazu kostet Autofahren auch noch jede Menge Geld. Mit ein paar kleinen Tricks lassen sich jedoch die Benzinkosten reduzieren und auch die Umwelt wird dadurch geschont.

Das Fahrverhalten ist ausschlaggebend für den Spritverbrauch

Es gibt viele Kleinigkeiten, auf die man als Autofahrer achten kann und die sich auch langfristig lohnen werden. Das fängt schon beim richtigen Zeitpunkt des Anschaltens des Motors an und geht bis zum richtigen Schalten und Halten. Wenn man alles richtig macht, könnten sogar laut Angaben des Bundesumweltministeriums rund fünf Millionen Tonnen CO2 in Deutschland vermieden werden – alleine schon durch Sprit sparendes Fahren.

Wir haben hier fünf Tipps zusammengestellt, wie man im Alltag sparsamer fahren kann. Alleine mit ein paar einfachen Veränderungen im eigenen Fahrverhalten lässt sich der Kraftverbrauch bis zu 25 Prozent reduzieren – das ist gut für die Umwelt und gut fürs Portemonnaie.

1. Auf Kurzstrecken verzichten

Gerade bei Kurzstrecken ist der Verbrauch des Kraftstoffes überdurchschnittlich hoch. Direkt nach dem Start kann ein Auto bis zu 40 Liter Kraftstoff verbrauchen. Erst nach ca. fünf Kilometern ist der Motor betriebswarm genug, so dass sich ein normaler Verbrauch einpegelt. Deshalb ist es sinnvoll, das Auto einfach öfter mal stehen zu lassen und kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen – und das spart nicht nur Sprit, sondern ist auch noch gut für die Umwelt und die eigene Fitness.

2. Den Motor erst zum Losfahren starten

Manchmal sind noch einige Dinge im Auto zu erledigen, bevor man endlich komplett abfahrbereit ist. Das Handy muss verstaut werden, ein prüfender Blick wird vielleicht noch in den Spiegel geworfen und anschnallen muss man sich ja auch noch – aber bitte alles, ohne vorher schon den Motor zu starten. Um einen unnötigen Verbrauch zu vermeiden, sollte der Motor also wirklich erst dann gestartet werden, wenn man auch losfahren möchte.

Übrigens: Auch das Warmlaufen lassen des Motors ist nicht mehr zeitgemäß – auch nicht im Winter. Um die Scheiben vom Eis zu befreien, gibt es wesentlich bessere Maßnahmen. Zudem ist das Warmlaufen lassen im Stand laut der Straßenverkehrs-Ordnung (§ 30 StVO) auch gesetzlich verboten.

3. Benzinpreise vergleichen und zum richtigen Zeitpunkt tanken

Benzinpreise vergleichen | © panthermedia.net / Bignai

Benzinpreise vergleichen | © panthermedia.net / Bignai

Wie oft ärgern wir uns, dass wir wieder einmal so hohe Benzinpreise beim Tanken zahlen mussten und sehen später Tankstellen, an denen der Sprit wesentlich günstiger ist. Das muss nicht jedes Mal so sein – denn Benzinpreise lassen sich online ganz schnell und einfach vergleichen. Das bekannte Online-Vergleichsportal verivox stellt dazu zum Beispiel einen Benzinpreisrechner zur Verfügung, mit dem sich die Preise im gewünschten Umkreis durch die Eingabe der Postleitzahl direkt vergleichen lassen. Da sich die Preise für den Kraftstoff nach Angaben des Bundeskartellamts ca. viermal täglich ändern, kann man einiges sparen, wenn man zum richtigen Zeitpunkt tankt.

4. Vorausschauend fahren und richtig schalten

Bremsen, Gas geben, schalten, Gas geben, bremsen – gerade im Stadtverkehr wiederholt sich dieses Spiel immer wieder. Dabei kann zu häufiges Bremsen und auch Beschleunigen durchaus vermieden werden, wenn man im Straßenverkehr vorausschauend und mitdenkend fährt. So kann man das Bremsen zum Beispiel dadurch schon reduzieren, in dem man den Fuß einfach nur rechtzeitig vom Gas nimmt und ausrollen lässt – hierdurch wird das Auto dann durch die Motorbremse ausgebremst. Das schont nicht nur den Geldbeutel und die Umwelt durch den geringeren Verbrauch, sondern auch noch die Bremsen.

Ein weitere Faktor ist das rechtzeitige und schnell hochschalten während der Beschleunigung. Spätestens bei 2000 Umdrehungen U/min sollte ein Gang höher geschaltet werden – als Faustregel kann man sich grundsätzlich merken: Je schneller hochgeschaltet wird, desto besser.

5. Wann immer es geht: Motor aus!

An Bahnübergängen kennen wir es schon lange und ist zur Selbstverständlichkeit geworden, dass wir den Motor komplett abstellen. Aber es gibt durchaus noch mehr Möglichkeiten, den Motor einfach mal abzustellen – zum Beispiel lange Rotphasen an der Ampel. Auf bekannten Wegen kennen wir auch oftmals schon die unterschiedlichen Ampelzeiten und wissen, wann es mal etwas länger dauert – und genau dann sollte der Motor auch ausgestellt werden – denn im Leerlauf werden bis zu 1,6 Liter pro Stunde verbraucht. 1,6 Liter, die man ganz leicht sparen kann.

Fazit

Statistik: Welche Alternative(n) nutzen Sie aufgrund der erhöhten Benzinpreise zu Ihren Fahrten mit dem eigenen Pkw? | Statista
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Kleine Tricks – große Wirkung. Ob oder wie man Sprit im Alltag sparen kann, hängt auch davon ab, wie sehr man bereit ist an seinem eigenen Fahrverhalten etwas zu ändern. Sicherlich kann es nervig sein, zum Beispiel an einer Ampel das Auto für die verhältnismäßig kurze Wartezeit ein- und auszuschalten, aber mit ein bisschen Training wird man sich daran gewöhnen und es hinterher fast schon automatisch machen. Wer wirklich Sprit sparen möchte, braucht im Grunde genommen nur ein paar Gewohnheiten verändern.

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