Abenteuer in der Wildnis – Dem Nachwuchs die Natur näher bringen

Abenteuer in der Wildnis – Dem Nachwuchs die Natur näher bringen

Die Natur hat viel zu bieten. Sie lehrt uns nicht nur anschaulich Biologie, Geologie und Chemie, sondern verdeutlicht außerdem, wie bedeutsam der Respekt vor allen lebenden Kreaturen ist und woher wir Menschen ursprünglich kommen.

Für Kinder ist es daher äußerst lehrreich, raus in Wald und Flur zu gehen. Dort gibt es immer etwas zu entdecken. Spielerisch werden sie so an die heimische Flora und Fauna herangeführt. Ferner bringt dies ebenfalls Eltern und Kinder dichter zusammen.

Doch wie kann die Natur dem Nachwuchs interessant und unterhaltsam nahe gebracht werden? Diese Tipps helfen!

Abenteuer Wildnis – Vorbereitung ist alles

Bevor das Abenteuer Wildnis startet, ist eine geschickte Vorbereitung erforderlich. Suchen Sie sich in der direkten Umgebung geeignete Landstriche aus und informieren Sie sich vorab über die dortigen Gegebenheiten. Umso mehr sie darüber wissen, umso spannender gestaltet sich der Ausflug für den Nachwuchs.

Unser Tipp: Einfache Recherche im Internet!
Gute Informationsquellen sind die Internetseiten der Bundesländer, auf denen sie zudem exzellente Tipps für Routen durch die Natur finden. Nutzen Sie dafür einfach die Suche und geben Sie den Namen des Bundeslandes ein, um die Webseiten der Bundesländer zu finden.

Das Zelt mit im Gepäck – Die Packliste für den Outdoorurlaub!

Um die Natur ein wenig besser kennenzulernen, ist Zeit eine wichtige Voraussetzung. Nehmen Sie sich ein Wochenende frei von jeglichen Verpflichtungen und packen Sie in einen großen Trekkingrucksack mit der nötigen Bekleidung sowie einem Zelt.

Gut ausgestattet geht es zu einem Campingplatz, der in der Nähe von interessanten Wanderwegen liegt. Alternativ können Sie auch einen Bauern fragen, ob sie für eine Nacht auf einem seiner Felder ein Zelt aufschlagen dürfen. Für beide Varianten lohnt sich ein Blick auf unsere Checkliste für den Campingurlaub.

Die Nacht in der Natur ist für die Kleinen etwas ganz Besonderes, da sie sich so der Wildnis sehr nahe fühlen und den Geräuschen der heimischen nachtaktiven Tiere lauschen können.
 

Was kann man in der Natur erleben?

Am Tag können Sie über gut ausgebaute Wanderrouten durch die Natur streifen. Achten Sie allerdings darauf, dass diese Wanderwege hinsichtlich der Länge und des Schwierigkeitsgrades von Ihrem Kind gemeistert werden können. Rechts und links vom Wegesrand gibt es viel Interessantes zu entdecken. Nehmen Sie beispielsweise ein Pflanzenbestimmungsbuch (empfehlenswerte Bücher finden Sie hier) mit, mit dem Sie gemeinsam herausbekommen, um welches Gewächs es sich handelt.
 

Proviant – Verschiedene Regionen kulinarisch erkunden!

Ausgezeichnet lassen sich ebenfalls die Mahlzeiten in die Tour mit einbinden. Einige Regionen verfügen über bestimmte kulinarische Spezialitäten, die einen Hinweis auf die lokale Natur geben. So ist die Nordseeküste mit ihrem Wattenmeer berühmt für frische Krabben, während die Kühe von saftigen Hügeln in Süddeutschland Milchlieferanten für spezielle Käsesorten sind oder die Region Spree hervorragende saure Gurken hervorbringt. Anschaulich lernt so das Kind viel über die Verbindung von Natur und Kultur.
 

Wildtiere fotografieren und das eigene Tierlexikon erstellen

Interaktivität ist für Kinder sehr wichtig. Nur so kann die Natur mit Freude begriffen werden und das Erfahrene bleibt im Gedächtnis. Lassen Sie daher Ihren Nachwuchs aktiv werden, indem Sie mit ihm gemeinsam ein eigenes Tierlexikon entwerfen. Dieses Projekt hat zudem den Vorteil, dass es sich über einen längeren Zeitraum hinwegzieht und nicht viel Zeit bedarf.

Um dieses zu realisieren, benötigen Sie nur folgendes:

  • einen großen, robusten Schreibblock
  • eine Kamera und Drucker
  • einen Internetanschluss (zu Hause
  • einen Stift und Kleber

Zusammen mit dem Kind gehen Sie in den nächstgelegenen Park oder in den Wald auf Fotojagd. Sobald ein Eichhörnchen über die Äste hüpft, ein Frosch am See quakt oder in der fernen Lichtung ein Reh grast, wird die Kamera gezückt.

Die Fotografie von Wildtieren gestaltet sich nicht immer einfach. Erheben Sie jedoch nicht zu hohe Ansprüche. Es geht vielmehr um das Erlebnis, diese Tiere selber entdeckt und live in der Natur erlebt zu haben.

Daheim drucken Sie die Fotos aus und betrachten Sie mit Ihrem Kind. Es darf das Bild nun in seinen Schreibblock kleben und zusammen notieren Sie einige Infos zu dem Wildtier. Schon bald hat der Nachwuchs ein kleines, eigenes Tierlexikon erstellt, welches ihn mit Stolz erfüllt.

Unser Tipp: Fotowettbewerbe – Interesse wecken und Ehrgeiz steigern!
Neben der Verwendung im Tierlexikon können Sie mit Ihren Fotos auch an solchen Fotografie-Wettbewerben teilnehmen. Diese diese Aktion weckt bei vielen Sprösslingen den Ehrgeiz, immer mehr Wildtiere zu entdecken und damit immer häufiger in die Natur zu wollen.

 

Schatzsuche einmal anders

Neugierde, Bewegungsdrang und das Bedürfnis nach Lob sind drei Kerneigenschaften von den meisten Kindern. Kommen Sie diesen nach und gestalten Sie eine Schatzsuche durch die Natur. Dafür wählen Sie in Ihrer Region einen Landstrich aus, der leicht zugänglich ist. Verstecken Sie an einem Standort im Dickicht ein kleines Geschenk für das Kind und malen Sie für den Weg dorthin eine Schatzkarte. Als Orientierung dienen beispielsweise bestimmte Baumsorten. Der Sprössling erhält diese Schatzkarte und geht gemeinsam mit Ihnen auf Schatzsuche.
 

Im Haus hört die Natur nicht auf

Auch wenn Sie im achten Stock eines Mietshauses inmitten einer Großstadt wohnen, können Sie die Natur bei sich in den eigenen vier Wänden einziehen lassen. Bereichern Sie das Bücherregal Ihres Kindes mit großen Fotobüchern von den heimischen Tieren und laden Sie die Vogelstimmen von heimischen Federtieren herunter. Ebenfalls Zimmerpflanzen und Aquarien können dabei helfen, den Nachwuchs für die Natur zu begeistern.


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