Joggen für Einsteiger – Gut ausgerüstet für das Lauftraining

Joggen für Einsteiger – Gut ausgerüstet für das Lauftraining

Joggen gehört zu de beliebtesten Sportarten der Deutschen und die Gründe dafür liegen auch ganz klar auf der Hand: Joggen kostet im Vergleich zu anderen Sportarten relativ wenig Geld und lässt sich vor allem auch individuell an den eigenen Zeitplan anpassen. Doch gerade Einsteiger, die erstmals mit dem Joggen beginnen möchten fragen sich, wie sie am besten anfangen und welche Ausrüstung sie dafür brauchen. Wir haben hier ein paar Tipps zusammengestellt, wie der Einstieg in das Training spielend leicht gelingt.

Erst der Plan, dann das Training

Mit dem Joggen anzufangen kann viele Gründe haben. Vielleicht möchte man einfach nur etwas fitter sein und die eigene Kondition verbessern, oder vielleicht sollen auch endlich mal ein paar Pfunde purzeln. Ganz gleich, aus welcher Motivation heraus man mit dem Joggen beginnen möchte – wer beim Einstieg ein paar grundlegende Dinge beachtet, wird mit Sicherheit einen guten Einstieg haben und vielleicht auch regelmäßig Spaß am Laufen haben.

Denn der Spaß und die Freude an der Bewegung ist eine Grundvorraussetzung für ein erfolgreiches Lauftraining – und dazu gehört sowohl eine Ausrüstung, die einem jeden Schritt erleichtern kann und ebenso ein Trainingsplan, der auf die eigenen Bedürfnisse und Ziele abgestimmt ist.

Gesundheitscheck: Vor dem Laufen unbedingt zum Arzt

Sportmedizinische Untersuchung | © panthermedia.net / Arne Trautmann

Sportmedizinische Untersuchung | © panthermedia.net / Arne Trautmann

Bevor man allerdings mit dem Joggen beginnt und sich die entsprechende Ausrüstung und Bekleidung zum Joggen zulegt, sollte der erste Gang zum Arzt und ein damit verbundener Gesundheitscheck sein. Das gilt insbesondere dann, wenn das Ziel des Lauftrainings irgendwann ein Marathon sein soll.

Aber auch für das normale Joggen ist es wichtig, dass man körperlich fit ist – denn selbst eine Erkältung kann schon ein Risikofaktor bei Überanstrengung des Körpers darstellen und zu einem Herzinfarkt führen, da Joggen das Herz- und Kreislaufsystem stark belasten kann. Auf eine sportmedizinische Untersuchung sollte deshalb vor dem Lauftraining auf keinen Fall verzichtet werden – laut Experten ist diese Untersuchung ab dem 35. Lebensjahr sogar ein unbedingtes Muss.

Bevor es losgeht: Die richtige Ausrüstung fürs Joggen

Joggen muss nicht teuer sein und man muss auch nicht unnötig viel Geld für Zubehör ausgeben, das man nicht unbedingt braucht. Dennoch gibt es einige nützliche Hilfsmittel, die das Training wesentlich erleichtern und Basics, auf die man nicht verzichten kann.

Laufschuhe und Bekleidung: Gut verpackt zum Ziel

Was beim Joggen das Wichtigste ist, sind natürlich die Schuhe. Die richtigen Laufschuhe sollten im Idealfall in einem Fachgeschäft gekauft werden, in dem eine Laufband-Analyse möglich ist. So kann das Personal am besten sehen, welcher Schuh der Richtige ist. Insbesondere wenn man regelmäßig trainiert, sollte an dieser Stelle nicht unnötig gespart werden.

Die Kleidung zum Joggen sollte aus Kunstfasern bestehen und vor allem nicht aus Baumwolle. Denn Baumwolle saugt den Schweiß auf, was zur Auskühlung des Körpers und durch den Wärmeverlust zu einer Erkältung führen kann. Bei kühleren Temperaturen ist der Zwiebellook empfehlenswert, denn durch mehrere Schichten kann die Feuchtigkeit besser nach Außen geleitet werden, als durch eine dicke.

Trinkrucksack: In Bewegung bleiben und trotzdem trinken

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Wer Sport macht, muss auch ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, das sollte ganz klar sein. Denn die durch die Bewegung erzeugte Wärme bringt den Körper zum Schwitzen – dadurch verliert der Körper wieder eine Menge Flüssigkeit. Dieser Flüssigkeitsverlust sollte spätestens nach dem Laufen wieder ausgeglichen werden. Wie viel während des Trainings getrunken werden muss, richtet sich an der Dauer und Intensität des Trainings. Bei einem kurzen Lauf von nur 30 bis 45 Minuten kann man in der Regel aufs Trinken verzichten.

Bei langen Läufen sollte allerdings aufs regelmäßige Trinken geachtet werden. Wer dabei nicht die ganze Zeit eine Flasche in der Hand halten möchte, kann auf einen Trinkrucksack fürs Joggen zurückgreifen, die es in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt, wie man es sehr schön auf der von uns verlinkten Fachseite sehen kann. Diese Trinksysteme funktionieren in der Regel so, dass sich in dem Rucksack ein Beutel mit der gewünschten Flüssigkeit befindet, die mit Hilfe eines Schlauches während dem Laufens zum Mund geführt werden kann. So muss das Lauftraining nicht unterbrochen werden.

Sicherheit geht vor: Reflektoren und Sicherheitswesten

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Gerade wer gerne auch im Dunkeln und in der Dämmerung läuft, sollte auf die Sicherheit achten. Als Jogger kann man mit unauffälliger Kleidung von Autofahrern sehr schnell übersehen werden. Das gilt insbesondere dann, wenn man an vielbefahrenen Straßen entlangläuft.

Hier helfen Sicherheitswesten und Reflektoren, die im Dunkeln leuchten. Mittlerweile gibt es zwar auch schon Funktionskleidung und Schuhe für Läufer, die mit Reflektoren ausgestattet ist, wer diese aber noch nicht hat oder gerne die Trainingskleidung wechselt, sollte diese zusätzlich mit entsprechendem Zubehör ausstatten.

Das können zum Beispiel Stirnlampen sein, die zusätzlich auch für eine bessere Sicht für den Läufer sorgt, aber auch Leuchtarmbänder und Lichtbänder für die Taille sorgen dafür, dass man beim Abendlauf besser gesehen wird. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann man einer Sicherheitsweste, die zusätzlich übergezogen wird, garantiert nichts falsch machen.

Fazit

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Wer mit dem Joggen beginnen möchte, sollte sich auf das Training gut vorbereiten. An erster Stelle steht dabei ganz klar ein medizinischer Gesundheitscheck, um mögliche Gesundheitsrisiken auszuschließen. Neben der richtigen Kleidung ist es hilfreich, über weiteres Zubehör nachzudenken, die das Lauftraining erleichtern. Wenn es dann soweit ist, sollte das Lauftraining langsam beginnen und in kleinen Schritten gesteigert werden.

Einen tollen Trainingsplan für Einsteiger haben wir dazu hier gefunden. Werden alle wichtigen Faktoren beachtet, steht einem erfolgreichen Lauftraining kaum noch etwas im Wege – außer vielleicht der innere Schweinehund, der an manchen Tagen überwunden werden muss, wenn die Motivation mal nicht so gut ist.

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