Hundeversicherungen – Welche Versicherungen brauche ich für meinen Vierbeiner?

Hundeversicherungen – Welche Versicherungen brauche ich für meinen Vierbeiner?

Wissenswertes über Hundeversicherungen

Eine Hundeversicherung ist wichtiger als viele Halter denken. Sie entlastet nicht nur im Schadensfall den eigenen Geldbeutel, sondern wirkt zudem beruhigend auf die Psyche des Tierbesitzers. Welche Hundeversicherungen es gibt und in welchen Bundesländern eine Pflicht zum Abschluss einer Tierversicherung für den Vierbeiner besteht, wird im Folgenden erläutert.

Hundehalterhaftpflichtversicherung – die wichtigste Hundeversicherung

Die Hundehaftpflicht schützt den Hundebesitzer vor hohen Schadenssummen, die die Tiere schnell verursachen können und von der privaten Haftpflichtversicherung nicht gedeckt werden. Dazu gehört beispielsweise, wenn ein Hund unkontrolliert auf die Straße läuft und so einen Verkehrsunfall provoziert. Welpen sind bei Ihrer Mutter automatisch mitversichert, sofern die Hundemama eine Tierhalterhaftpflicht besitzt.

    Wo die Hundehalterhaftpflichtversicherung Pflicht ist:

  • Baden-Württemberg: auffällige und gefährliche Hunde
  • Bayern: auffällige und gefährliche Hunde
  • Berlin: für alle Hunderassen
  • Brandenburg: für alle Hunderassen
  • Hamburg: für alle Hunderassen
  • Niedersachsen: für alle Hunderassen
  • Nordrhein-Westfalen: Körpergröße über 40cm und Gewicht von mehr als 20 kg
  • Rheinland-Pfalz: Kampfhunde und gefährliche Hunde
  • Sachsen: nur für gefährliche Hunde
  • Sachsen-Anhalt: nur für Kampfhunde
  • Schleswig-Holstein: nur für Kampfhunde
  • Thüringen: für alle Hunderassen

Geschickt die Hundeversicherung auswählen

Welche Hundeversicherung der Halter benötigt, hängt entscheidend von dem jeweiligen Tier und den eigenen Finanzen ab. Grundsätzlich ist eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll und auch eine Hundekrankenversicherung inklusive Übernahme der Operationskosten sollte vom Hundehalter abgeschlossen werden.

Da es inzwischen mehrere Anbieter für Hundeversicherungen gibt, lohnt sich ein Versicherungsvergleich mithilfe eines Vergleichsrechners. In diesem lassen sich die unterschiedlichen Tarife und Deckungssummen miteinander übersichtlich vergleichen. Zudem sollte auf bestimmte Sondertarife geachtet werden, wie beispielsweise Vergünstigungen für Hundehalter über dem 40. Lebensjahr.

    Weitere Arten der Hundeversicherung:

  • Tierkrankenversicherung: Die Hundekrankenversicherung funktioniert wie eine Krankenversicherung beim Menschen. Im Krankheitsfall werden die Hunde vom Tierarzt behandelt und die Tierarztkosten werden von der Versicherung übernommen. Wie viel Schutz diese Versicherungen bieten, steht in abhängig von dem Versicherungsvertrag.
  • Operationsversicherung: Diese Versicherung ist in der Regel eine Erweiterung der Hundekrankenversicherung. Hierbei übernimmt die Versicherung neben den gewöhnlichen Tierarztkosten auch die anstehenden Operationen. Im Zweifelsfall kann dies das Leben des Vierbeiners retten, da chirurgische Eingriffe beim Tier sehr kostspielig sein können.
  • Rechtsschutz: Die Hundehalterrechtsschutzversicherung wird genutzt, um rechtliche Auseinandersetzungen rund um den Hund zu übernehmen. Diese Versicherung kann sich als sinnvoll erweisen und jeder sollte für sich entscheiden, ob sie abgeschlossen werden sollte.

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